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Fuß ohne Standplatte von vorn und von hinten (Studien anch einem Gipsabguss)



  • ObjektbezeichnungZeichnung
  • Entstehung
    Runge, Philipp Otto
    Schwarze Kreide auf grauem Papier


  • SammlungHamburg, Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett, Inventarnummer 1938-43
  • WerkverzeichnisTraeger 100b
  • Provenienz


    Nachlass des Künstlers; ab 1810 im Besitz des Bruders Johann Daniel Runge (1767-1856), Hamburg; nach dessen Tod am 12. 3. 1856 im Besitz der Witwe Philipp Otto Runges, Pauline Runge (1785-1881), geb. Bassenge; wohl als deren Geschenk an ihren Enkel Paul Runge (1835-1899), Berlin (Sohn des Otto Sigismund Runge (1806-1839); Philipp Otto Runge (1866-1925; Sohn des Vorigen), Berlin; Hans Runge (1900-?; Sohn des Vorigen), Berlin (bis 1938); erworben 1938 von C. G. Boerner, Leipzig
  • ObjektbeschreibungTraeger hatte unter Hinweis auf eine Lithographie Hardorffs mit der Darstellung eines linken weiblichen Fußes, die nach einem Gipsabguß entstand, Berefelts Datierung der Fußstudien in die Kopenhagener Zeit in Zweifel gezogen, doch hat Schubert darauf hingewiesen, dass solche Studien in Anlehnung an Giovanni Volpatos und Raffael Morghens 1785 erschienenem Stichwerk „Principi del Disegno“ erst in Kopenhagen direkt nach Abgüssen im Gipssaal entstanden (Anm. 1). Tatsächlich gehörten Gipsabgüsse von Füßen bereits 1748 zur Ausstattung der Kopenhagener Akademie (Anm. 2), und in einem Brief vom 26. November 1799 an Herterich hatte Runge auf die besondere Bedeutung solcher Studien nach Armen und Beinen hingewiesen: „Der erste Anfang nach Gyps zu zeichnen könnte, wie mich dünkt, immer besser gemacht werden, nämlich nach Armen und Beinen, nach Körpern oder Gefäßen, man würde dadurch nicht in dem Ausdruck mißgeleitet.“ (Anm. 3) Runge hat nach zwei verschiedenen Abgüssen von Füßen gezeichnet, von denen einer auf einer Art Unterlage steht. Besonders auf diesen Blättern arbeitet Runge mit starken Schattierungen, die die plastische Wirkung der Darstellung steigern; besonders auffallend auf Inv. Nr. 1938-47, das gegenüber den anderen Blättern, die den Charakter von „Übungszeichnungen“ haben, mit dem farbigen Papier und der Weißhöhung den Anforderungen an das Modellzeichnen entsprach. Auf Inv. Nr. 1938-45 und Inv. Nr. 1938-46 fehlen diese starken Verschattungen, die den dargestellten Fuß in den „Grund“ einbetten; bei weitgehendem Verzicht auf Binnenzeichnung nähern sie sich der reinen Umrisszeichnung. Dies gilt auch für die Fußstudien auf Inv. Nr. 1938-43, die auf Inv. Nr. 34235 verso Umrisszeichnung erscheint, die nur noch an einzelnen Stellen durch Schattierung bzw. Binnenzeichnung akzentuiert wird. Ein weiteres, in denselben Zusammenhang gehörendes Blatt mit Fußstudien nach Gipsen befindet sich in Berlin (Anm. 4). Peter Prange 1 Vgl. Schubert 2013, S. 133-134. Dieses Werk war Runge aber offensichtlich bereits aus Hamburg bekannt, wo nach einer Tafel die Rückansicht eines Muskelmanns entstand, vgl. Cornelia Vagt: Gerdt Hardorff d.Ä. und sein Werk. Monographie und Katalog, Diss. Univ. Kiel 1984, S. 100; zur Zeichnung vgl. Traeger 1975, S. 270, Nr. 86 g. 2 Jan Zahle: Wiedewelt and Plaster Casts in Copenhagen, in: Johannes Wiedewelt. A Danish Artist in Search of the Past, Shaping the Future, hrsg. von Marjatta Nielsen/Annette Rathje, Kopenhagen 2010, S. 130. Ein Gemälde Joachim Ferdinand Richardt, Atelier in der Akademie, Öl/Lw, 41.9 x 47,1 cm, Kopenhagen, Thorvaldsens Museum B 284, zeigt die Aufstellung der Abgüsse von Händen und Füßen in Regalen, vgl. . Jan Zahle: Antiksalen, Figursalen, Museet, in: Spejlinger i gips, Udstilling på Det Kongelige Danske Kunstakademi, Billedkunstskolerne og Danmarks Kunstbibliotek, Sammlingen af Arkitekturtegninger, Kopenhagen 2004, S. 156, Nr. 27, Abb. 3 Vgl. HS II, S. 33. 4 Zwei Ansichten der Innenseite eines Fußes, schwarze Kreide, 387 x 299 mm, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett, SZ 13, vgl. Traeger 1975, S. 275, Nr. 100 a, Abb.
  • Rechte am DatensatzCreative Commons License © Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett, CC BY 4.0
 

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