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Naemans Heilung im Jordan



  • ObjektbezeichnungZeichnung
  • Entstehung
    Scheits, Matthias
    um 1670
    Feder in Braun, Pinsel in Schwarz, laviert


  • InschriftUnten rechts signiert: "M. Scheitz" (Feder in Braun)

  • InschriftOben rechts nummeriert: "N. 52" (Feder in Rot)

  • SammlungHamburg, Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett, Inventarnummer 47271
  • Provenienz


    Erworben 1912 von H. Jantzen, Dölau bei Halle (nicht bei Lugt)
  • ObjektbeschreibungIllustration zu 2 Könige 5; Vorlage zum seitengleichen Stich von Georg Andreas Wolfgang. Ein in der Zeichenweise flüchtiger angelegtes, in der Komposition jedoch vollkommen entsprechendes Blatt befindet sich in Frankfurt, das dort dem Hamburger Franz Werner Tamm (1658–1724) auf Grund einer Signatur (?) unten am Rand zugeschrieben ist.(Anm.1) Das Blatt ist unten mit „Werner Tam geteckent/Ao 1672“ bezeichnet und trägt zusätzlich in anderer Tinte das Monogramm „JS“.(Anm.2) Der Signatur zufolge hat der 1658 geborene Tamm die Zeichnung im Alter von 13 oder 14 Jahren angefertigt. Dieser Befund ist schwer zu deuten, denn nicht nur die Komposition legt den Zusammenhang mit der Scheits-Bibel offen, sondern auch stilistisch gibt es engste Verbindungen zu Scheits. Das Blatt, das oben wahrscheinlich beschnitten ist (Anm.3), gleicht in seiner skizzenhaft flüssigen, oftmals abstrahierenden Anlage Zeichnungen von Scheits, die der ersten Entwurfsphase der Bibelillustrationen zuzuordnen sind.(Anm.4) Die für die Signatur verwendete Tinte scheint etwas heller als die zum Zeichnen verwandte – mittleres, leicht graues Hellbraun gegen Schwarzbraun –, so dass es sein könnte, dass die Signatur nachträglich angebracht wurde. Doch gibt es auf dem Blatt auch Passagen, wo beide Tinten sehr ähnlich wirken, weshalb zwischen der Zeichnung und dem Auftragen der Signatur sicher nicht viel Abstand liegen kann.(Anm.5) Wenn die Signatur nicht nachträglich aufgebracht wurde und tatsächlich von Tamm stammt, dann dürfte in dem jungen Tamm erstmals ein Künstler greifbar sein, der wohl in der Werkstatt von Scheits vielleicht an den Entwürfen zur Bibel beteiligt gewesen ist. Trifft diese Annahme zu, dann müsste die Scheits-Bibel unter großem Zeitdruck vollendet worden sein, denn 1672 erschien bereits die Bibel und zwischen Tamms Zeichnung und dem Druck steht noch die direkte Vorlage zum Stich von Scheits in Hamburg. Möglich erscheint zwar auch, dass es sich um eine Nachzeichnung nach dem Entwurf von Scheits oder bereits nach dem Stich handelt, die der junge Tamm dann signiert und datiert hat. Doch dürfte eine solche Lesart ausscheiden, denn das Blatt trägt keine Züge einer schülerhaften Kopie, sondern überzeugt durch zeichnerische Sicherheit. Auch wenn eine endgültige Klärung der Entstehung der Zeichnung in Frankfurt momentan nicht möglich ist, dürfte feststehen, dass sie im unmittelbaren Umfeld von Scheits entstanden ist. Nicht auszuschließen ist, dass der damals 13- oder 14jährige Tamm Schüler von Scheits in dessen Werkstatt war. Peter Prange 1 Frankfurt am Main, Städelsches Kunstinstitut, Graphische Sammlung, Inv.-Nr. 13658, vgl. Edmund Schilling: Städelsches Kunstinstitut Frankfurt am Main. Katalog der deutschen Zeichnungen. Alte Meister, München 1973, S. 90, Nr. 546, Taf. 101. Dort fälschlich als die „Taufe des Eunuchen“ betitelt. Siehe auch Kat.-Nr. 992. 2 Zum Monogramm „JS“ siehe Inv.-Nr. 47279. 3 Am oberen Rand fehlen gegenüber der Vorlage von Scheits Teile des Baumlaubwerks und des Himmels. Auch entspricht das Blatt nur in der Breite – es misst 193 mm – ungefähr den Entwürfen zur Bibel. 4 Vgl. Inv.-Nr. 47279. 5 Ich danke für Auskünfte zum Blatt Martin Sonnabend, Frankfurt am Main.
  • Rechte am Datensatz© Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett, CC BY 4.0
 

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