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Jagdgesellschaft vor Ruinengewölbe



  • ObjektbezeichnungZeichnung
  • Entstehung
    Asselijn, Jan
    um 1650-52
    Schwarze und weiße Kreide, grau laviert auf blauem Papier; Einfassungslinien (Feder in Schwarz)


  • InschriftOben rechts bezeichnet: "Crabbetye" (Feder in Braun, andere Hand als bei Inv.-Nr. 21643); auf dem Verso in der Mitte vermutlich von der Hand Willem Schellinks bezeichnet: "Jan Asselijn" (Feder in Braun); unten links: Stempel der Hamburger Kunsthalle (L. 1328)

  • SammlungHamburg, Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett, Inventarnummer 21642
  • Provenienz


    Georg Ernst Harzen (1790-1863), Hamburg (L. 1244) (NH Ad: 01: 02, fol. 2: "[Jan Asselyn gen Crabbetje] Eine Jagdgesellschaft rastend in einer antiken Ruine. Wie vorstehend. Bez. Crabbetje und auf der Rückseite wie oben Jan Asselyn. 10.1./9.9."; NH Ad: 02: 01, S. 241); Legat Harzen 1863 an die „Städtische Gallerie“ Hamburg; 1868 der Stadt übereignet für die 1869 eröffnete Kunsthalle
  • ObjektbeschreibungDie traditionelle Zuschreibung dieser Zeichnung und der beiden folgenden Blätter an Jan Asselijn stützt sich in erster Linie auf die rückseitige Beschriftung. Sie wird Willem Schellinks zugewiesen, der offensichtlich aus dem Nachlass Asselijns (1652) ein größeres Konvolut von Zeichnungen auf blauem Papier erworben hatte.(Anm.1) Entsprechend beschrifteten Blättern in Kopenhagen, Amsterdam und Dresden schloss Anne-Charlotte Steland 26 weitere Zeichnungen an.(Anm.2) Stilistisch ist diese Gruppe recht heterogen. Für einige dieser Werke, darunter die „Mondscheinlandschaft“ in Amsterdam und die Dresdner „Hirten mit Vieh“, sollte eher Schellinks als Urheber in Betracht gezogen werden.(Anm.3) Die Stellung der drei Hamburger Zeichnungen innerhalb dieses Werkkomplexes ist vergleichsweise gut: Angesichts der skizzenhaften, energischen Ausführung ist die Hand des Schellinks wohl auszuschließen.(Anm.4) Zwar finden sich kaum stilistische Anknüpfungspunkte zu den gesicherten Stichvorzeichnungen Asselijns (vgl. Inv.-Nrn. 1963-144, 1963-115), doch erinnern die Kompositionen von Inv.-Nrn. 21642 und 21643 an späte Gemälde Asselijns.(Anm.5) Anzuschließende Zeichnungen befinden sich in Frankfurt am Main, Dresden und Bremen.(Anm.6) Annemarie Stefes 1 Erstmals vorgeschlagen von Steland-Stief 1980, S. 241 mit dem Hinweis auf ähnlich kalligraphische Schriftzüge in Schellinks’ Reisetagebuch von 1646, bzw. 1665. Vgl. Anne-Charlotte Steland: Die Zeichnungen des Jan Asselyn, Fridingen 1989, S. 80–81; vgl. Peter Schatborn, Drawn to Warmth. 17th-century Dutch artists in Italy, Ausst.-Kat. Amsterdam, Rijksprentenkabinet, Zwolle 2001, S. 174. Eines dieser Blätter, die „Bettlerspeisung“ in Leiden, Prentenkabinet der Universiteit, Inv.-Nr. PK-P-AW 1081, Steland 1989, Nr. 97, diente Schellinks als Ausgangspunkt für ein heute in Kopenhagen verwahrtes Gemälde, Statens Museum for Kunst, Inv.-Nr. KMSst.172, vgl. Anne-Charlotte Steland: Die Zeichnungen des Jan Asselyn, Fridingen 1989, Abb. 105 und 104. 2 Kopenhagen, Statens Museum for Kunst, Kongelige Kobberstiksamling, Inv.-Nr. Tu 89 a,12, Steland 1989, Nr. 92; Amsterdam, Inv.-Nr. RP-T-1898-A-3519 und Inv.-Nr. RP-T-1899-A-4285, ebd. Nr. 8 und 7; Dresden, Staatliche Kunstsammlungen, Kupferstich-Kabinett, Inv.-Nr. C 1852, ebd. Nr. 52; vgl. Anne-Charlotte Steland: Die Zeichnungen des Jan Asselyn, Fridingen 1989, S. 91. 3 Ausgehend von der charakteristisch „dornigen“ Wiedergabe der Zweige; vgl. Schatborn, in: Peter Schatborn, Drawn to Warmth. 17th-century Dutch artists in Italy, Ausst.-Kat. Amsterdam, Rijksprentenkabinet, Zwolle 2001, S. 109 und 174. Dieser Ansicht waren auch Peter Schatborn, Hans Buijs und Stijn Alsteens auf dem Symposium „Niederländische Altmeisterzeichnungen 1500 bis 1800“ am 21. und 22. 2. 2008 im Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle. Die von Steland postulierten Verwandtschaften zwischen unseren Blättern und der ungleich flüssiger gezeichneten „Mondscheinlandschaft“ können hingegen nicht überzeugen, vgl. Anne-Charlotte Steland: Die Zeichnungen des Jan Asselyn, Fridingen 1989, S. 94. 4 So Steland 1989, S. 91. Die unter Anm. 1 erwähnte Leidener Gemäldevorzeichnung ist z. B. deutlich disziplinierter und akkurater gearbeitet. Vgl. auch die signierte, ebenfalls auf blauem Papier gearbeitete „Flusslandschaft“ in Amsterdam, Rijksprentenkabinet, Inv.-Nr. RP-T-1954-102. 5 Steland 1989, S. 95 und Abb. 108; vgl. Anne-Charlotte Steland-Stief: Zum zeichnerischen Werk des Jan Asselyn, in: Oud Holland 94, 1980, S. 213-258, S. 254 und Anne-Charlotte Steland-Stief: Jan Asselijn (nach 1610-1652), Nr. 68 und 73–75. Zwar fehlt ein direkter Gemäldebezug, doch könnten diese Zeichnungen gut als Ideenskizzen für gemalte Kompositionen angefertigt worden sein. 6 Frankfurt am Main, Städel Museum, Graphische Sammlung, Inv.-Nr. 3873, Anne-Charlotte Steland: Die Zeichnungen des Jan Asselyn, Fridingen 1989, Nr. 65; Dresden, Staatliche Kunstsammlungen, Kupferstich-Kabinett, Inv.-Nr. C 1937-313, ebd. Nr. 53; Kunsthalle Bremen, Kupferstichkabinett, Inv.-Nr. 48/123, ebd. Nr. 35.
  • Rechte am DatensatzCreative Commons License © Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett, CC BY 4.0
 

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