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Bildnis des Pieter de la Court d. J. (1618/20 – 1685)



  • ObjektbezeichnungZeichnung
  • Entstehung
    Schalcken, Godfried
    1679
    Schwarze und weiße Kreide auf blauem Papier; Einfassungslinien mit Graphit


  • InschriftVerso bezeichnet oben rechts: "roode sij", M.: "filiemort satyn", unten Mitte: "groen fulp" (Feder in Braun)

  • InschriftBezeichnet am linken Blattrand: "G. Schalken." (Feder in Braun); auf dem Verso unten links Stempel der Hamburger Kunsthalle (L. 1328)

  • SammlungHamburg, Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett, Inventarnummer 22495
  • Provenienz


    Georg Ernst Harzen (1790-1863), Hamburg (L. 1244) (NH Ad:01:02, fol. 61: "Gottfried Schalcken Bildnis eines Herren von Stande (mit wallendem Haar) und mit weitfaltigem seidnen Jupon bekleidet über einer Balüstrade gelehnt in einem Interieur. Bez. G. Schalken. Vollendete Kreide und Tuschzeichn auf blauem Papier, gehöht. Auf der Rückseite sind die Farben angegeben. 10.4.13.0"; NH Ad: 02: 01, S. 299); Legat Harzen 1863 an die „Städtische Gallerie“ Hamburg; 1868 der Stadt übereignet für die 1869 eröffnete Kunsthalle
  • ObjektbeschreibungGodfried Schalcken hinterließ ein vergleichsweise kleines gezeichnetes Œuvre, größtenteils bestehend aus Vorzeichnungen zu seinen gemalten Porträts.(Anm.1) Auch das vorliegende Blatt, eine der frühesten erhaltenen Zeichnungen des Künstlers, steht in engem Bezug zu einem Gemälde. Dieses datiert 1679 und stimmt bis ins Detail mit unserer Zeichnung überein.(Anm.2) Dargestellt ist der aus Leiden stammende, seit 1665 in Amsterdam ansässige Textilfabrikant Pieter de la Court (II) (1618/20–1685). Mit seinem in mehrere Sprachen übersetzten wirtschaftstheoretischen Traktat aus dem Jahre 1662 („Interest van Holland“) zählte er zu den Begründern des niederländischen Wirtschaftsliberalismus. Später sollte sein Sohn Pieter de la Court van der Voort zu den wichtigsten Förderern des Willem van Mieris gehören.(Anm.3) In der sorgfältigen Ausführung vergleichbar sind das mit Rötel gezeichnete „Bildnis des Govert van Slingelandt“ (1678) in Den Haag und das undatierte „Bildnis des Cornelis de Roovere“ in Leiden.(Anm.4) Letzteres wurde von Thierry Beherman in Übereinstimmung mit Janno van Tatenhove als Gemäldericordo beschrieben, und eine derartige Funktion wäre auch für die Hamburger Zeichnung denkbar. Alternativ könnte es sich um eine Präsentationsvorlage für den Auftraggeber handeln.(Anm.5) Die rückseitig notierten Farb- und Stoffangaben gingen mit beiden Funktionen konform.(Anm.6) Annemarie Stefes 1 Thierry Beherman: Godfried Schalcken, Paris 1988, S. 32, Guido M. C. Jansen: Additions to Godfried Schalcken's Œuvre as a Draftsman, in: The Hoogsteder Mercury 13/14, 1992, S. 74-80, S. 74. 2 Leiden, Stedelijk Museum de Lakenhal, Inv.-Nr. 382, Thierry Beherman: Godfried Schalcken, Paris 1988, Nr. 82. 3 Vgl. Emke Elen-Clifford Kocq van Breugel: Sculpturen van Francis van Bossuit getekend door Willem van Mieris, in: Delineavit et Sculpsit 8, 1992, S. 12-24, S. 16. 4 Den Haag, Hoge Raad van Adel, Jansen 1992, Abb. 1; Leiden, Prentenkabinet der Universiteit, Inv.-Nr. PK 1870, Thierry Beherman: Godfried Schalcken, Paris 1988 Nr. D. 11. 5 Zu der Funktion des Leidener Blattes ist die posthum erschienene Monographie von Beherman nicht ganz eindeutig: Im Text, S. 33, wird das Blatt als Vorstudie, im Katalogteil, S. 376, unter Bezug auf Van Tatenhove als „ricordo“ beschrieben. Andere Bildnisentwürfe auf blauem Papier sind ungleich skizzenhafter gearbeitet, so z. B. Amsterdam, Rijksprentenkabinet, Inv.-Nr. RP-T-00-241, Thierry Beherman: Godfried Schalcken, Paris 1988, Nr. D 2; vgl. auch ein Mädchenporträt an unbekanntem Standort, Guido M. C. Jansen: Additions to Godfried Schalcken's Œuvre as a Draftsman, in: The Hoogsteder Mercury 13/14, 1992, S. 74-80, Abb. 7. 6 „Roode sij“ (i. e. „rode zijde“) bezieht sich auf den Vorhang aus roter Seide; der aus dem Französischen abgeleitete Begriff „filiemort“ (i. e. „feuille mort“) betrifft den „Japonschen Rock“ des Dargestellten in einem an vertrocknete Blätter erinnernden gelblichen Braun, und der Ausdruck „groen fulp“ (von italienisch „felpa“) beschreibt den grünen langfaserigen Samt, der auf dem Gemälde über die Brüstung drapiert wurde.
  • Rechte am Datensatz© Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett, CC BY 4.0
 

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