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Studie eines bärtigen Mannes im Profil nach rechts



  • ObjektbezeichnungZeichnung
  • Entstehung
    Mor, Anthonis; Zeichner
    1570 - 1600
    Kohle


  • InschriftAuf dem Verso unten rechts Stempel der Hamburger Kunsthalle (L. 1233)

  • SammlungHamburg, Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett, Inventarnummer 1957-138
  • Provenienz


    1957 erworben im Buch- und Kunstantiquariat Heinrich Vetter, München, aus Mitteln der Campe'schen Historischen Kunststiftung
  • ObjektbeschreibungMit breitem Kohlestrich ist das Porträt eines bärtigen Herrn im Profil wiedergegeben. Verso findet sich die ähnlich summarisch angelegte Studie eines Feldherrn in Rüstung. Nicht länger aufrecht zu erhalten ist die alte Zuschreibung an Anthonis Mor. Nur eine Zeichnung kann ihm – unter Vorbehalt – zugewiesen werden, und zu dieser fehlt der stilistische Bezug.(Anm.1) Auch die Verwandtschaften mit gemalten Porträts des Künstlers sind eher grundsätzlicher Natur.(Anm.2) Generell haben sich aus dem 16. Jahrhundert nur sehr wenige Porträtzeichnungen erhalten.(Anm.3) Aus diesem Grund ist eine Bestimmung des Urhebers ohne Bezug zu einem korrespondierenden Gemälde so gut wie unmöglich. Allerdings lassen sich der Kleidung wichtige Hinweise für die zeitliche Einordnung des Blattes entnehmen. Der Dargestellte trägt einen breiten Kragen, wie er zwischen 1580 und 1600 weit verbreitet war.(Anm.4) Die in diesem Kontext altmodisch wirkende krempenlose Kappe(Anm.5) ist möglicherweise als „Platzhalter“ für eine später detaillierter auszuführende Studie zu verstehen. Eine ähnliche Inkongruenz der Kostüme lässt sich auch auf der Verso-Studie beobachten: Während der rechts skizzierte hohe Helm an Rubens’ nur in Kopie überliefertes Reiterbildnis Erzherzog Albrechts von 1617 erinnert (Anm.6) begegnet der darüber gezeichnete flache Hut ähnlich auf einem um 1545 datierten Holzschnitt des Cornelis Anthonisz (H. 30). In Barttracht und Kragen erinnert die Recto-Zeichnung an ein Gemälde des Isaac Claesz. van Swanenburg (1537–1614) aus dem Jahre 1592.(Anm.7) Zu dem überschaubaren zeichnerischen Œuvre dieses Künstlers, größtenteils bestehend aus lavierten Federzeichnungen, fehlt ein unmittelbarer stilistischer Kontext, doch finden sich Verwandtschaften zwischen der Verso-Studie und einem gezeichneten „Schützenstück“ in den Umrissen und der schwungvollen, doch schematisch verkürzten Gestaltung von Gesichtszügen, Haaren und Bart.(Anm.8) Um eine Zuweisung an Van Swanenburgh für das Hamburger Blatt abzuleiten, sind diese Bezüge zu allgemein, doch können sie mindestens die zeitliche Einordnung und die Verankerung im holländischen Kulturkreis bestätigen. 1 „Bildnis des Carolus Clusius“, um 1565, Rotterdam, Museum Boijmans Van Beuningen, Inv.-Nr. N 188 (schwarze und rote Kreide, 303 x 231 mm), Egbert Haverkamp Begemann: Vijf Eeuwen Tekenkunst, Rotterdam 1957, Nr. 7. Bei dem lange für Mor gehaltenen „Bildnis des Lambert Lombard“ in Amsterdam wird es sich wohl um eine Kopie des 17. Jahrhunderts nach verlorenem Original handeln: Amsterdam, Rijksprentenkabinet, Inv.-Nr. RP-T-1893-A-2780, Karel G. Boon: Netherlandish Drawings of the Fifteenth and Sixteenth Centuries, Catalogue of the Dutch and Flemish Drawings in the Rijksmuseum, 2Bde. Den Haag 1978, Nr. 375. 2 Vgl. etwas das Feldherrnbildnis auf der Rückseite des Blattes mit Mors „Bildnis des jungen Wilhelm von Oranien“ von 1555, Museumslandschaft Hessen Kassel, Gemäldegalerie Alte Meister, Inv.-Nr. 479, Max Jacob Friedländer: Antonis Mor and His Contemporaries, hrsg. von Henri Pauwels und G. Lemmens, Early Netherlandish Painting, Bd. 13, Leyden 1975, Nr. 355; vgl. auch ein Frans Pourbus (I) (1545-1581) zugeschriebenes, möglicherweise nach Vorlage Mors kopiertes Feldherrnbildnis, Standort unbekannt, Aukt.-Kat. Berlin, Lepke, 12. 6. 1918, Nr. 80. 3 Zu den wenigen Beispielen gehören je eine Zeichnung von Willem Key, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett, Inv.-Nr. KdZ 14727, Von Bruegel bis Rubens. Das goldene Jahrhundert der flämischen Malerei, Ausst.-Kat. Köln, Wallraf-Richartz-Museum, Antwerpen, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten, Wien, Kunsthistorisches Museum, 1992/93, Nr. 115.1, und Adrian Thomasz. Key, Wien, Grafische Sammlung Albertina, Inv.-Nr. 14269, Otto Benesch: Die Zeichnungen der Niederländischen Schulen des XV. und XVI. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. 2, Wien 1928, Nr. 129. 4 Hinweis von Rudi Ekkart, 13. 5. 2009. 5 Vergleichbare Kopfbedeckungen begegnen auf dem Jan van Scorel zugeschriebenen Bildnis der „Mitglieder der Utrechter Jerusalemsbruderschaft“, um 1541, Utrecht, Centraal Museum, Inv.-Nr. 2376. 6 Privatbesitz, Albrecht & Isabella, Ausst.-Kat. Brüssel, Musées Royaux d'Art et d'Histoire, Turnhout 1998, Nr. 64. – Für den Feldherrn in Rüstung lassen sich auch Stiche wie das „Bildnis Erzherzog Albrechts“ in der 1604 erschienenen „Heldenrüstkammer Erzherzog Ferdinands II.“ zum Vergleich heranziehen, Albrecht & Isabella, Ausst.-Kat. Brüssel, Musées Royaux d'Art et d'Histoire, Turnhout 1998, Nr. 71, Abb. S. 71. 7 „Porträt des Allaert Pietersz. Boelens“, Schloss Surenburg, Ekkart 1998, Abb. 54. Eine gewisse Nähe besteht darüber hinaus zu dem 1568 datierten Selbstporträt des Künstlers, Leiden, Stedelijk Museum De Lakenhal, Inv.-Nr. S 1738, ebd. Abb. 38. 8 Um 1600, Amsterdam, Rijksprentenkabinet, Inv.-Nr. RP-T-1905-97, Rudolf E. O. Ekkart: Isaac Claesz. van Swanenburg 1537-1614. Leids schilder en burgemeester, Zwolle 1998, Abb. 79.
  • Rechte am Datensatz© Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett, CC BY 4.0
 

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