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Panorama di Roma, preso dal Gianicolo



  • ObjektbezeichnungStadtplan
  • GattungDruckgraphik
  • Entstehung
    Vasi, Giuseppe; Zeichner, Stecher, Verleger
    1765
    Radierung


  • Maße Höhe x Breite: 102,5 x 261,5 cm
  • SammlungRom, Bibliotheca Hertziana — Kunstbesitz (Rom), Inventarnummer D20168
  • Themen Ikonographie:
    25 I 1 * Stadtansicht (allgemein); Vedute
  • Themen 61E (ROMA) * Namen von Städten und Dörfern (ROMA)
  • Themen Dargestellter Ort:
    ROMA
  • LiteraturA. P. Frutaz, Le piante di Roma, Rom 1962, CLXXI; Georg Schelbert: "Spatiando con gli occhi". Die Rompläne des 16. und 18. Jahrhunderts im Spannungsfeld zwischen Karte und Architekturvedute. In: KartenWissen: Territoriale Räume zwischen Bild und Diagramm (Trierer Beiträge zu den Historischen Kulturwissenschaften, 5), hrsg. v. Günzel, Stephan und Nowak, Lars, Wiesbaden 2012, 285-314.
  • KommentarGiuseppe Vasi (1710-1782) war Zeichner, Kupferstecher und Verleger, der vor allem vornehme junge Adlige auf Bildungsreise mit Anschauungs- und Erinnerungsmaterial zum zeitgenössischen Rom versorgte. 1747-1761 gab er zehn Bände mit Vedutenstichen heraus, die nach Bauwerkstypen geordnet waren. Diese Serie ergänzte er 1763 durch einen sehr erfolgreichen Reiseführer: Itinerario istruttivo diviso in otto giornate per ritrovare con facilita tutte le antiche e moderne magnificenze di Roma. Als krönenden Abschluss schuf er 1765 eine majestätische Panorama-Ansicht der Stadt, die sich aus 12 radierten Kupfertafeln im Folioformat zusammensetzt (103 x 262 cm). Als Erscheinungsjahr gibt der vorliegende Abzug das Jahr 1829 an. Unter dem Titel Prospetto dell'Alma Città di Roma visto dal Monte Gianicolo sieht man die Stadt von westlicher Seite, wie sie sich einem auf dem Belvedere des Casino Riario stehenden Betrachter an einem Sommerabend darbot. Der Prospekt wird eingerahmt von St. Peter zur linken und der Brunnenfassade der Acqua Paola zur rechten Seite, im Zentrum steht das Pantheon. Die Mittelachse wird akzentuiert durch Garten und Palast der Papstfamilie Corsini im Vordergrund, den Palazzo Farnese jenseits des Flusses und die Kuppel der Theatinerkirche Sant'Andrea della Valle, hervorragende Zeugnisse römischer Baukunst aus drei Jahrhunderten. Der sich schlängelnde Tiber und die Aurelianische Stadtmauer umrahmen die Bebauung; in der Ferne begrenzen die Monti Cimini, der Soracte, die Sabiner und Albaner Berge den ager Romanus. Der Blick geht von dem Farneseschloss Caprarola im Norden bis zur Abtei Grottaferrata und den Castelli Romani im Südwesten. Auf der Engelsburg werden soeben Salutschüsse gelöst, weißer Pulverdampf leuchtet im Abendlicht auf. Während die gesamte Stadt von der Sonne beschienen wird, liegt der Abhang des Gianicolo schon im Schatten. Wolken verdüstern die Campagna. Links im Vordergrund erkennt man neben der römischen Wölfin und dem Flussgott des Tiber eine schräggestellte Marmortafel mit der Widmung an Karl III. von Bourbon, den spanischen König. Mit dem Adressaten hängt auch die Hervorhebung der genannten Ortschaften und Bauwerke zusammen: Karls Mutter war Elisabetta Farnese, und Bartolomeo Corsini spanischer Vizekönig in Sizilien. Am Hang des Hügels, hinter einem Angler, sitzt Vasi selbst und zeichnet. Den unteren Abschluss der Ansicht bildet eine fingierte Balustrade, auf deren Brüstung der lateinische Vers "HINC SEPTEM DOMINOS VIDERE MONTES / ET TOTAM LICET AESTIMARE ROMAM" (von hier aus erblickt man die sieben herrschaftlichen Hügel und kann den Anblick von ganz Rom genießen) aus dem 64. Epigramm des römischen Dichters Martial zu lesen ist. Das königliche Wappen und die Allegorien von Krieg und Frieden besetzen die Mitte der Brüstung, auf der beiderseits die Legenden zu 390 in der Vedute markierten Bauwerken verzeichnet sind. Vasis monumentales Werk ist eine hybride Verschmelzung des Vogelschau-Stadtplans, der in Rom auf eine lange Ahnenreihe zurückblicken kann, mit der Panorama-Vedute, wie sie durch Matthäus Merian populär wurde. Vasi eifert dem überwältigenden Effekt der barocken Stadtansichten von Piranesi und Bellotto nach, ohne dabei die analytische Übersicht zu verlieren. Der Versuch, durch dichtgesetzte, allerdings großenteils recht schematische Schraffuren eine einheitliche Lichtstimmung zu erzeugen, führt jedoch zu einem dunklen und letztlich monotonen Gesamteindruck. Martin Raspe
  • WeblinkDieses Objekt bei Bibliotheca Hertziana (Rom)
  • Rechte am Datensatz© Bibliotheca Hertziana (Rom)
 

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